Novene zur göttlichen Barmherzigkeit

vom 10.04.20 – 19.04.20


„Ich verspreche, daß die Seele, die dieses Bild verehrt, nicht verloren geht. Die Häuser, ja sogar die Städte, wo dieses Bild verehrt wird, werde Ich verschonen und beschützen.“
Jesus zu Schwester Faustine

In dieser Zeit der Not verweilen auf der ganzen Welt die Menschen in ihren Häusern und warten auf das Ende der Pandemie, die für viele auch den Tod bedeutet. In dieser Zeit der Ungewissheit und Isolation stellt ein jeder sich die Frage, was zu tun ist, um diese Krise erfolgreich zu überstehen. Die Kirche Christi hat über 2000 Jahre Erfahrungen mit Krisensituationen jeglicher Art sammeln können und überlebt. Dabei war eine große Hilfe stets das Gebet – vor allem um die Barmherzigkeit Jesu! Wir Christen gehen in den kommenden Tagen auf das Osterfest und den “Weißensonntag”, der auch “Barmherzigkeitssonntag” genannt wird, zu. Deshalb möchte ich Sie herzlich einladen, dass wir gemeinsam mit allen Christen auf der Welt die neun Tage von Karfreitag bis zum Weißensonntag (1. Sonntag nach Ostern) die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit beten. Denn: “Nichts ist dem Menschen so nötig, wie die Barmherzigkeit Gottes.” (Hl. Papst Johannes Paul II.)

Möge der Herr unser Gebet erhören und uns im Kampf gegen das Corona-Virus mit seiner Allmacht zur Seite stehen.

Die Novene kann in der Stadtpfarrkirche (Schriftenstand) kostenlos mitgenommen werden oder steht als PDF-Download zur Verfügung.

Jesus diktierte Schwester Faustine die Anliegen für diese Novene:

“Ich wünsche, dass du während dieser neun Tage Seelen an die Quelle Meiner Barmherzigkeit führst, damit sie dort Kraft, Mut und Gnade für dieses Leben und besonders für die Todesstunde finden. Im Verlauf dieser Andacht vergebe Ich Gnaden aller Art. Für diese Seelen sollst du an neun Tagen den Barmherzigkeitsrosenkranz beten.” (Tagebuch Nr. 796, 1209)

Jesus lehrte Sr. Faustine einen besonderen Rosenkranz und versprach:

“Jeder, der ihn betet, wird Meine Barmherzigkeit im Leben und besonders in der Todesstunde erfahren. Sollte es der verstocktester Sünder sein, … falls er nur einmal diesen Rosenkranz betet, wird ihm die Gnade Meiner unendlichen Barmherzigkeit zuteil. Wird er bei einem Sterbenden gebetet, besänftigt sich der Zorn Gottes, und eine unermessliche Barmherzigkeit umfängt mit Rücksicht auf das schmerzliche Leiden des göttlichen Sohnes diese Seele.”

Im Gebet verbunden

Kaplan

Michael Klug