Ehe

Durch das Ja-Wort, das sich die Braut­leu­te gegen­sei­tig schen­ken, wer­den sie in beson­de­rer Wei­se in den Bund Got­tes mit den Men­schen hin­ein genom­men. Daher ist für katho­li­sche Chris­ten die Ehe unter Getauf­ten ein Sakra­ment: ein Zei­chen für die Lie­be Got­tes und gleich­zei­tig ein kon­kre­ter Weg, auf dem uns Gott sei­ne Lie­be schenkt und erfahr­bar machen will. 

Als Abbild des JA, das Gott zu den Men­schen sagt, hat das JA-Wort der Ehe­leu­te drei Dimensionen:

  • Ein­heit: Ehe ist ein Bund mit einem Part­ner, der alle Lebens­be­rei­che umfasst;
  • Frucht­bar­keit: Die Lie­be der Ehe­leu­te wird frucht­bar und ist offen für neu­es Leben;
  • Unauf­lös­lich­keit: Die Lie­be drückt sich aus in Treue ohne Wenn und Aber.

Paa­re, die kirch­lich hei­ra­ten wol­len, wen­den sich mög­lichst zei­tig an den Pfar­rer der Gemein­de, in der sie woh­nen. Woh­nen die Part­ner in unter­schied­li­chen Pfarr­ge­mein­den, so steht es ihnen frei, an wel­chen der bei­den Pfar­rer sie sich wenden.

Der Pfar­rer klärt mit den Braut­leu­ten, ob die recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen gege­ben sind, um eine gül­ti­ge Ehe ein­ge­hen zu kön­nen. Mit ihm wer­den auch Ter­min und Details der kirch­li­chen Trau­ung ver­ein­bart. Wenn die Trau­ung außer­halb der Wohn­ort­ge­mein­de statt­fin­den soll, küm­mert sich der Hei­mat­pfar­rer um die nöti­ge ​“Über­wei­sung”.

Zur Vor­be­rei­tung auf die Ehe und die kirch­li­che Trau­ung emp­fiehlt es sich, an einem kirch­li­chen ​“Ehe­vor­be­rei­tungs­kurs” teil­zu­neh­men. Die­se Kur­se, die meis­tens an einem Sams­tag bzw. an einem Wochen­en­de statt­fin­den, wol­len Anre­gun­gen für ein part­ner­schaft­li­ches und beglü­cken­des Mit­ein­an­der in Ehe und Fami­lie geben. Gleich­zei­tig wol­len sie auf die Fei­er der Trau­ung vor­be­rei­ten, die Sym­bo­le und Tex­te der Lit­ur­gie erschlie­ßen und Anre­gun­gen für die Mit­ge­stal­tung der Fei­er vermitteln.

Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro zu ersten Fragen der Ehevorbereitung