Die letzte Messe – Pfarrer Bruno Pöppel zelebriert noch einmal den Gottesdienst

Mit Präsenten verabschiedeten Kirchenpfleger Ludwig Berger (v.l.) und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Daniela Weiß den scheidenden Stadtpfarrer Bruno Pöppel. −Foto: Duschl

von Florian Duschl

Pfarrei Böhmzwiesel Abschied zum Dritten: Nach Karlsbach und Waldkirchen (PNP berichtete) richtete auch die dritte Pfarrei im Pfarrverband eine Verabschiedungsfeier für Pfarrer Bruno Pöppel aus, der nach zwölf Jahren aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit nimmt. Für den Geistlichen war die sonntägliche Eucharistiefeier zugleich die allerletzte im Pfarrverband.

Am Ende des Gottesdienstes wandte sich Pfarrer Pöppel, sichtlich gerührt, ein letztes Mal an die Böhmzwieseler Pfarrbevölkerung: “Wenn ich an Böhmzwiesel denke, fallen mir drei Dinge ein.” Da sei zum einen im Jahr 2007 der Hinweis des Bischofs gewesen, der neue Pfarrer werde in Böhmzwiesel wohl keinen leichten Stand haben. Doch genau das Gegenteil sei eingetroffen: “Ich habe hier Menschen gefunden, die nach wie vor bereit sind, sich für die Pfarrei, für die Kirche und für den Nächsten zu engagieren.” Ein “Vergelt’s Gott” gelte deshalb allen, die sich aus Liebe zur Pfarrei und zum Glauben einsetzen.

Und als Drittes denke er, so Pöppel, an die vielen Leute, die mit Arbeitseinsatz und mit finanziellen Mitteln dazu beigetragen haben, dass die Böhmzwieseler Pfarrkirche mit der umfassenden Innenrenovierung ein Schmuckstück geworden sei. Der Pfarrer bat die Gläubigen: “Passen Sie auf Ihre Kirche auf, die auch weiterhin Mittelpunkt des Dorflebens sein soll.” Der gesamten Pfarrbevölkerung wünschte der Seelsorger alles Gute, Gottes Segen und Gesundheit und rief den Anwesenden zu: “Leben Sie wohl!” – was die Kirchenbesucher mit kräftigem Applaus quittierten.

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