Wir danken Gott für euren Dienst

Pfarrei Waldkirchen. “Wir danken Gott für euren Dienst, den Einsatz eurer Gaben und Kräfte, für Treue und Liebe.” Mit diesen Worten verabschiedete Pfarrer Bruno Pöppel bei einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul Gemeindereferentin Verena Frömel und Praktikantin Stephanie Robl, die den Pfarrverband verlassen.

Unter dem Motto “Licht erhelle den Weg” hatte das Familiengottesdienstteam die Messfeier erarbeitet und Kinder miteinbezogen. Da Verena Frömel musikalisch sehr begabt ist, hat sie selbst die Lieder zusammengestellt und auch gesungen. Unterstützt wurde sie dabei von der Flöten- und Gitarrengruppe um Anna Falkner, Chor sowie an der Orgel durch Max Pöschl.

“Liebe Verena und Steffi! So wie wir euch kennen gelernt haben, fällt uns sicherlich so viel zu euch ein, dass wir locker ein ganzes Alphabet damit füllen können”, sagte Pfarrer Pöppel in seiner Predigt. Er begann mit “A” wie “Ankunft/Anfang” – bei Verena Frömel der 1. September 2013, bei Steffi Robl der 1. September 2017. Bei reger Beteiligung der Gemeinde ging dann Pfarrgemeinderatsmitglied Nils Störger mit Mikro auf Stimmenfang: “A wie Aufgeschlossen”, “B wie Begnadet”, “C wie Charisma”, “D wie Dankbar” … Schnell waren die Worte zu den Buchstaben gefunden. Nur beim “Y” reichte die Fantasie nicht aus.

Nach “Z wie Zauberhaft” fragte der Stadtpfarrer:”Welche Eigenschaft möchte ich euch am meisten für eure Zukunft wünschen?” Und er wählte: “dass ihr vergnügt sein könnt”.

Dazu widmete er den beiden einen Psalm von Hans Dieter Hüsch: “Ich bin vergnügt, erlöst, befreit, Gott nahm in seine Hände meine Zeit, mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen mein Triumphieren und Verzagen, das Elend und die Zärtlichkeit!”

Doch wie wird man “vergnügt”? Pöppel zitierte dazu Jesus in der Bergpredigt: “Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.” Was Jesus beschreibe, sei aber keine Sorglosigkeit. “Vergnügt sein heißt ,genug haben’, zufrieden sein, mit dem, was ich bin und geschenkt bekomme, es ,genügend’ zu finden.”

Nach dem “Vergelt’s Gott” und Segen wurden die Scheidenden mit Geschenken bedacht. Verena Frömel erhielt das Kirchen-E-Piano und Stephanie Robl Stabpuppen. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Wiggal Kern dankte für die “Super-Zusammenarbeit, Impulse, Eifer und frischen Schwung”, den die beiden in die Pfarrei gebracht hätten. “Es ist ein Abschied, der uns wahrlich nicht leicht fällt.” Besonders eng sei die Verbindung zum Familiengottesdienstteam gewesen, das unter anderem ein Fotobuch, Haussegen, blumengeschmückte Wanderschuhe und ein Glas Waldkirchner Erde zum Geschenk machte.

Verena Frömel dankte “für all das, was gewachsen ist” und allen, mit denen sie in irgendeiner Weise zusammengearbeitet hat und die Freizeit verbringen durfte. “Ich bin so dankbar”, schloss sich Stephanie Robl an.

Zum Andenken gab es für Besucher ein kleines Geschenk mit Foto der beiden. Und beim anschließenden launigen Stehempfang, zu dem Pfarrgemeinderat und Frauenbund lud, bestand noch Gelegenheit, sich ganz persönlich von beiden Damen zu verabschieden.

Verena Frömel wechselt zum 1. September in den Pfarrverband Hohenau/Schönbrunn am Lusen. Stephanie Robl arbeitet künftig als Gemeindeassistentin im Pfarrverband Regen.

Reinhilde Schreiber

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