Der neue Kaplan aus dem Schwabenland 

„Griass“ Euch ihr lieben Waldkirchner Leut, Euer neuer Kaplan schreibt einen Artikel euch heut. In ihm steht drin, wie es sich zugetragen, dass es einen Schwaben nach Bayern und Waldkirchen hat verschlagen.

Zunächst begann ich die Schulbank bis zum Abitur zu drücken, doch das war nicht immer von Entzücken. Deshalb wollte ich nach dem Abitur etwas erleben, und beschloss, der Bundeswehr mein „Ja“ zu geben. So fuhr ich mit dem Panzer über Stock und Stein, doch dachte ich: „Das kann es doch noch nicht gewesen sein!“

Ich entschied mich für eine Lehre im Stuttgarter “Maritim-Hotel” und gab dort den Reichen und Schönen die Schlüssel schnell. Doch trotz all des äußerlichen Glanzes und der scheinbaren Pracht, hat dies mir nicht den inneren Frieden und die wahre Freude gebracht.

Es zog mich weiter in die gastronomische Welt, in die Schweiz und nach Paris ging ich nun schnell, doch bald war es für mich klar, ich wollte wieder heim, denn Deutschland ist so wunderbar.

In Deutschland wechselte ich den Beruf, ich machte nun Marketing, mit dem ich falsche Götter schuf. Doch die Mutter Gottes sah dem nicht lange zu, denn ich hörte Ihren Ruf! Jedoch dachte ich zunächst: „Oh Mutter mein, lass dein Rufen bitte sein!“

Sie jedoch lud mich des Öfteren ein, offen für ihren Ruf zu sein. Ich sollte sie in Medjugorje besuchen, da ließ ich mich nicht lange rufen.

Darauf entschloss ich mich in Benediktbeuern zu studieren, um einen neuen Weg mit Christus zu probieren. Neben mir wohnte in dieser Zeit ein Mann, den ihr alle kennt und der sich jetzt Bischof Oster nennt.

So liegt es wohl für jeden auf der Hand, wie ein Schwabe kommt in das wunderschöne Bayern-Land! Nun sag ich „servus“ ihr lieben Leut, ich freu mich auf die Begegnungen mit Euch.

Ihr Kaplan Michael Klug

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.